Rundstricktechniken  
 
 

Rundstricken, auch die geschlossene Strickart genannt, entweder wird sie mit einer Rundstricknadel oder einem Nadelspiel spiralförmig ohne Naht gearbeitet.

 
 

 

 
  Rundstricknadel  
 
 

Mit Rundstricknadeln können Sie, Pullover und Pullunder bis an den Armausschnitten stricken, ohne Seitennähte. Auch Bündchen und Rollkragen können Sie mit einer Rundstricknadel anstricken. Mit Rundstricknadeln, da die Nadeln eines Nadelspiels für den Anschlag zu kurz sind, werden Mützen begonnen. Aus dünner Wolle lassen sich in Runden gestrickt Schals arbeiten, der so entstandene Schlauch wird nachher Flach gebügelt.

 
 
  Nadelspiel  
     

Von der Mitte ausgehend können flache Teile in Runden mit vier oder mehreren Teilen gearbeitet werden. In der Mitte beginnt man mit wenigen Maschen und drei Nadeln, mit der vierten Nadel wird abgestrickt. Ein rundes oder eckiges Teil entsteht, je nach dem wie Sie die Zunahmen arbeiten. Verteilen Sie gleichmäßig, z.B. in sechs Stellen übereinander die Zunahmen, entsteht ein Sechseck. Verteilen Sie jedoch immer versetzt die Zunahme dann wird das Strickteil rund. 

Mit der Maschenprobe wird die Anzahl der Zunahmen errechnet. Sie können auf verschiedene Arten zunehmen. Arbeiten Sie an den gleichen Stellen übereinander einen Umschlag, entsteht gleichmäßig Hoch laufende Lochmusterreihen. Die Umschläge werden dabei nur in jeder 2ten Reihe rechts abgestrickt. Wollen Sie die Zunahmen ohne Lochbildung arbeiten, stricken Sie die Umschläge verschränkt ab. Je nach Muster können Sie auch eine Masche aus dem Querfaden oder zwei Maschen aus einer Reihe herausstricken. Sie können, wenn der Umfang des Strickteils größer wird, die Maschen auf mehrere Nadel verteilen. 

Tischdecken z.B. stricken Sie besser mit einer Rundstricknadel weiter.

 
 

 

 
 
 

 

 
 
 
 
 
Häkeln Anleitung, Stricken lernen, Strickanleitungen, Strickmuster
 
 
 
www.stricken-strickmuster.de